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Freitag, 23. Dezember 2005 |
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»Bürgernetz«, Variante WLAN -- ein Gedankenspiel Ausgehend von der WLAN-Variante und den Erfahrungen anderer, die von der Abwesenheit von DSL-Zugängen betroffen sind, könnte man sich Gedanken zu einem Funknetz im Sietland machen, über welches auch ein breitbandiger Internet-Zugang realisierbar wäre. Das Bürgernetz Main-Spessart Die bayerische Landesregierung hat sich sich frühzeitig (Mitte der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts) bei der Förderung sogenannter »Bürgernetze« hervorgetan hat; heute ist das insofern von Vorteil, als daß andere Initiativen auf den Erfahrungen aufbauen können. So haben die Aktivisten des Bürgernetzes Main-Spessart schon vor mehreren Jahren unter anderem für ihre DSL-Diaspora eine Vernetzung der Orte und Ortsteile per Wireless-LAN in Angriff genommen. Das BNMSP mag als ein Beispiel dienen, was Bürger in Eigeninitiative auf die Beine stellen können. In der Presse und im Netz finden sich noch andere, wie zum Beispiel SKYNET - Das Richtfunkprojekt, Vallstedt Networks -- oder Freifunk.NET. Bei Wireless-LAN nach IEEE 802.11 handelt es sich, anders als bei den um das Jahr 2000 herum noch oft propagierten WLL- (Wireless Local Loop)-Plänen der verschiedensten Unternehmen, um eine erprobte, lizenzfreie und aufgrund der Verbreitung im Massenmarkt mittlerweile kostengünstige Lösung. Allerdings ist dies auch explizit als Kurzstreckentechnologie in Europa reguliert, d. h. man darf die technischen Möglichkeiten (in den USA wurden z. B. Reichweiten bis zu 124,9 Meilen, das entspricht etwa 200 km, erreicht) nicht voll ausschöpfen.
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 19. März 2006 )
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