PDF der Seite von www.sietland.de. Kommentar: »DSL im Sietland: Lösung über Satellit?« Es ist sicherlich positiv, daß man in den Amtsstuben sich des Themas »Breitband-Internet für das Sietland« nun animmt. Daß aber eine redaktionell nicht begleitete HTML-Firmenpräsentation alles ist, was derzeit dabei herauskommt, stimmt nachdenklich. Zur Dokumentation wurde die Seite -- lt., Google vom 24.02.2006 -- als PDF archviert.
Es geht um folgendes Angebot: | Preisliste | | Grundsystem und Sendeeinheit | SAT Bundle (Antenne, LNB, 2 W BUC, SAT-Modem 3100), Access Points Farm (2.4GHz) für Ausleuchtung 360°, max. Reichweite 5 bis 8 Km, Bandbreiten-Management- und Authentisierungs-Server 500 VA USV, Installation und funktionsfähige Übergabe | | Empfangseinheit | Outdoor CPE Customer Premises Equipment (2.4GHz) vorkonfiguriert (Plug and Play) | | Bandbreite | Home 1 128 / 512 Kbps Home 2 128 / 768 Kbps Home 3 128 / 1.024 Kbps Business 1 256 / 768 Kbps Business 2 512 / 1.024 Kbps | | Kosten | Grundsystem und Sendeeinheit: 352,00 € pro Monat, Laufzeit 36 Monate (Leasingmodell) Dieser Betrag kann auf die Anzahl der Teilnehmer (TN) umgerechnet werden, z.B. bei 20 TN = 17,60 € pro TN und Monat. Empfangseinheit: CPE Standard 199,00 € pro Teilnehmer – einmalige Kosten | Bandbreite | Upload (Kbps) | Download (Kbps) | Preis/Monat (in €) | Contention Rate | | Home 1 | 128 | 512 | 25,00² | 20 : 1 | | Home 2 | 128 | 768 | 30,00² | 20 : 1 | | Home 3 | 128 | 1.024 | 40,00² | 20 : 1 | | Business 1 | 256 | 768 | 55,00² | 8 : 1 | | Business 2 | 512 | 1.024 | 80,00² | 8 : 1 | | Weiterhin werden weitere Informationen publik gemacht; Details siehe www.sietland.de oder das verlinkte PDF. Hauptkritikpunkte, auf die im folgenden eingegangen wird: - Es werden Maximalwerte von 18 MBit/sec down- und 8 MBit/sec upstream genannt, gleichzeitig aber eine »Contention Rate« von 20:1 ausgewiesen, dabei aber mit dem Fehlen einer »Überbuchung der Bandbreite« geworben.
- Ortsverteilung per WLAN -- 5 km Reichweite 360 Grad um die »Access Point Farm»?
- Anbindung über Satellit ist immer -- physikalisch bedingt durch 2x 36.000 km Signalweg je Datenpaket, typisch sind das >250 ms Laufzeit des Datenpakets -- mit erheblichen Latenzen verbunden. Der Durchsatzvorteil des Satelliten kann nur bei größeren Downloads genutzt werden.
Zu den einzelnen Punkten:
1. "Downstream bis 18 Mbps"Wenn man besagte 18 MBit/sec als Maximalwert der möglichen Satellitenanbindung für das Sietland auffaßt, erklärt sich schnell, warum die angebotenen Produkte nicht über 1 MBit/sec hinausgehen: es wäre schlichtweg nicht genug Bandbreite verfügbar, mehr als 18 Nutzer gleichzeitig mit jeweils 1 MBit/sec zugesicherter Bandbreite zu versorgen. Zu beantworten ist aber vorab die Frage, ob die 18 MBis/sec die Gesamtbandbreite für alle Installationen von "IPS" darstellt oder ob sie dediziert für das Sietland zur Verfügung steht; üblicherweise werden als Gesamtbandbreite ca. 24 MBit/sec gehandelt -- für alle Satelliteninternetkunden. Darzulegen ist auch, welche Auswirkung die »Contention Rate« hat, inwiefern Nutzungsbeschränkungen gelten oder bei starker Nutzung der Anbindung ggf. etabliert werden. Auf den ersten Blick unverständlich ist, warum einerseits die weitgehend übliche Überbuchung als Problem anderer Anbindungen thematisiert wird, andererseits aber grade diese als Bestandteil der "IPS"-Lösung genannt wird -- und das bei relativ geringer maximaler Bandbreite des "IPS"-Angebotes. Ein Erklärungsansatz wäre: es findet nach Ansicht von "IPS" keine Überbuchung statt, da durch die ausgewiesene »Contention Rate« im Vorfeld klar wäre, was jeder Nutzer an minimaler Bandbreite zu erwarten habe (nämlich 1/20tel von 1024 kBit/sec, also ca. 51 kBit/sec -- das wäre weniger als per Modem oder ISDN). Wirtschaftlich betrachtet kann man jedenfalls nicht erwarten, daß die "IPS"-Lösung 18 MBit/s zu einem Verteilpunkt im Sietland schickt, solange nicht auch 18*20, also 360 1-MBit/s-Privatkunden teilnehmen (bzw. ein entsprechender Mix aus Privat- und Businesskunden). Andere Anbieter von bidirektionalen Satellitenanbindungen, z. B. die Internetagentur Schott oder STG Kommunikation, jedenfalls verfahren so: »Im Normalfall wird von 15-20 Usern eine Bandbreite von 512 kbit upstream und 1 Mbit downstream eingesetzt. Ab 20 Usern wird die Bandbreite auf 1 Mbit upstream und 2 Mbit downstream (Empfangsgeschwindigkeit) erweitert« (Schott). Zum Vergleich: dedizierte, also für einen Einzelnen zugewiesene, Bandbreite "bis 8 MBit/sec Downstream" und "bis 1 MBit/sec Upstream" schlägt bei Schott schon mit 1.600,00 - 99.440,00 €/Monat (inkl. MwSt) zu Buche. Selbst Rolf Caspar von der GbR, die "IPS" Ihlienworth anbietet, hebt in einem »Praxisbericht: SatDirect Technology« hervor: »Nachteile: Satelliten Bandbreite ist begrenzt und kostenintensiv«. Kurzum: erzwingt auch "IPS" eine "fair use policy"? Kann und darf der Nutzer die gebuchte Bandbreite über die gesamte Zeit vollständig ausnutzen, sowohl im Up- wie im Download? Ab wann greifen ggf. welche Einschränkungen durch den »Bandbreiten-Management-Server«?
2. WLAN-Verteilung, mit 5 bis 8 km maximaler Reichweite? Ein weiterer interessanter Aspekt ist die »Access Points Farm (2.4GHz) für Ausleuchtung 360°, max. Reichweite 5 bis 8 Km«; faktisch bedeutet das, daß IEEE 802.11 b/g-Accesspoints um einen zentralen Punkt in Ihlienworth gruppiert würden. Hier würden dann wahrscheinlich mehrere Sektorantennen (70 oder 120 Grad Öffnungswinkel? Typische Antennencharakteristiken siehe www.wimo.de) und je Antenne hoffentlich ein Accesspoint eingesetzt werden -- siehe Beispiele in DSL: Bürgernetze oder bei www.freifunk.net. Unglaubliche Reichweiten, 5km und mehr? Konkret wird also für die Verteilung im Ort auf handelsübliche WLAN-Technik gesetzt. Wie hierbei 5-8 km Reichweite ohne aufwändige Antennentechnik auch beim Endkunden bzw. der bei ihm zu stationierenden CPE erreichbar sein sollen, wäre interessant zu erfahren; ebenso, wie die die Gesamtperformance mindernden Bandbreitensenkungen bei schlechterer Funkverbindung sich auswirken.Exemplarisch habe ich mal die Entfernungen auf einer Karte aufgetragen und die Umkreise 0,5, 1,0, 2,0, 3,0, 4,0 und 5,0 km vom ehemaligen Post-Gebäude in Ihlienworth farblich hervorgehoben. Sollte diese Lösung tatsächlich mindestens eine Maximalentfernung von 5 km überbrücken, und das im Punkt-zu-Mehrpunktbetrieb, würde ich meinen imaginären Hut vor dieser Leistung ziehen -- zumal verschiedene Berichte die Grenze ohne aufwendige Antennen bei wenigen 100m sehen. Oder, mit den Worten des Citynet Fridolin: »Bitte geben Sie bei der Anmeldung die geschätzte Entfernung zum nächsten Zugangspunkt ein. Bei größeren Entfernungen erhalten Sie von uns eine leistungsstärkere Antenne. Da wir mit einer sehr geringen Sendeleistung (0,1 Watt) arbeiten, ist die Verbinungsqualität ist in der Regel nur dann gut, wenn zwischen WTA-Antenne und unseren Zugangspunkt Sichtkontakt besteht und die Entfernung nicht größer als 3 - 4 km ist. Deshalb ist auf niedrigen Gebäuden in der Regel ein Mast notwendig, der über die übrigen Hausdächer hinüber ragt. Bereits dicht bebaute Wohngebiete und leichte Bewaldung veringert die Reichweite erheblich.« Gegenstand der "IPS-"Lösung scheint auch nur die Versorgung eines zentralen Punktes mit IP aus dem All und der Betrieb der »Access Points Farm« sowieo von Verwaltungsrechnern zu sein; Trägerschaft und Betrieb des WLAN-Netzes dahinter ... macht wer und wie? Anbindung von Steinau, Mislag oder Odisheim von einem zentralen Punkt in Ihlienworth aus scheint nicht vorgesehen; unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten machte es für den Anbieter auch mehr Sinn, diese Lösung auch dorthin zu verkaufen (wenngleich diese Orte im Radius der angeblichen WLAN-Reichweite lägen); unter Bandbreitenaspekten taugt die "IPS"-Lösung wohl auch weniger dazu, weitere Gebiete anzuschließen. 3. Latenz der Internetanbindung In Abhängigkeit der zu betreibenden Anwendung über diese Anbindung, fällt die Mindesttlatenz von über 500ms (»Signalverzögerung [...] nur 0,55 Sekunden«) mehr oder weniger ins Gewicht. Sämtliche interaktiven Dinge (Chats, entferntes Arbeiten per ssh oder rdesktop, Onlinespiele) sind durch derart hohe Latenzen nur eingeschränkt bis gar nicht nutzbar; datenintensive Anwendungen wie Downloads oder Streaming stört dies weniger. Voice-over-IP ist aber bei über einer halben Sekunde Verzögerung alleine durch die IP-Laufzeit nicht mehr sinnvoll nutzbar -- das Gespräch wäre für beide Seiten kein Vergnügen (lt. www.florianmessner.com empfiehlt die ITU eine maximale Verzögerung von 150-200 ms). Generelle Probleme bei einer Satellitenanbindung bestätigt auch SPIEGEL ONLINE: »Das Geschäftsmodell ist sehr ähnlich: Die Satelliten Astra und Eutelsat Telecom 2D funken nämlich nicht nur Fernsehbilder hinunter zur Erde, sondern auch Daten - und das theoretisch mit bis zu 24 Megabit in der Sekunde (im Fall von Teles). Nutzen viele Surfer gleichzeitig die Verbindung, sinken die realen Raten jedoch stark ab. [...] Auch sei [lt. Teles-Pressesprecherin Maria Dehmer] das Satelliten-Internet wegen zu langer Antwortzeiten etwa für Online-Spieler kaum geeignet.« FazitAbschließend würde ich daher die www.sietland.de-Frage »DSL im Sietland: Lösung über Satellit?« mit "Eher nicht, bestenfalls nur sehr bedingt!" beantworten, da
- zu teuer grade für Privatpersonen im Vergleich zu DSL
- zu geringer Nutzen -- "mehr" als eine nutzungszeitunabhängige pauschaltarifierte Internetanbindung bietet "IPS" nicht. Natürlich ist das "schon mal etwas" -- nur: mehr ist von der Lösung auch nicht zu erwarten
- zu langsam (1024 kBit/sec pro Nutzer max., tatsächliche Werte nicht kalkulierbar)
- zu hohe Latenz (>500ms, so lange braucht heute nicht einmal ein IP-Paket von Europa über USA nach Australien)
In Frage kommen könnte dieses Angebot für das eine oder andere, Inter- oder Extranet-lastige Unternehmen im Sietland; für unter 500,00 € monatlich wäre ein Zugang realisierbar, der vom Durchsatz her T-DSL 1000 in etwa gleicht -- eine kurzfristig umsetzbare Alternative z. B. zur 900,00 €/Monat teuren Standleitung für Ford Köster (siehe NEZ vom 02. September 2005). Alternative für den Heimanwender
Eine zukunftssicherere Lösung wäre die Anbindung an DSL per WLAN. Anders als bei einer Satellitenanbindung hat man keine exorbitanten Latenzen, kann ggf. Fallbackszenarien einfließen lassen und ist insbesondere nicht auf Angebote von max. 1024 kBit/sec beschränkt ... Kurze Rechnung:
Lösung IP-über-Satellit ("IPS"; 20 Nutzer angenommen) | Lösung WLAN-Nachbarort (1 Link nach Nordleda od. Wanna; 20 Nutzer angen.) | | Grundsystem und Sendeeinheit - Satellitentechnik
- USV
- Bandbreitenmanagementserver
- Access-Point-"Farm", 360-Grad-Abdeckung auf 5-8km
- ...
genannte Kosten 352,00 €/Monat CPE Standard genannt: 199,00 € pro Nutzer einmalig Kosten IP-Traffic pro Monat für den Nutzer 40 €/Monat, von jedem Nutzer zu tragen | DSL-"Uplink", bestehend aus - Lancom DSL/Wireless Router
- 2x Lancom Accesspoint
- 3x WLAN High Gain Antennen
- Funkmasten für Richtfunkantennen
rechnerisch ca. 90,00 €/Monat Abschreibung Verteilung im Ort in Abhängigkeit der Nutzerzahlen; initial
- 2x Linksys WRT54GL
- Richt- und Rundstrahlantennen
- gebrauchter oder neuer P3/P4-Rechner mit Garantie
- evtl. USV für Server und ggf. APs
rechnerisch ca. 15 €/Monat Abschreibung
Je Nutzer ("CPE") - 1x Linksys WRT54GL als Client
- 1x Außenantenne plus Kabel
ca. 170 € einmalig, vom Nutzer zu tragen T-DSL-6000-Anschluß mit DSL-Flatrate ca. 60 € monatlich, ca. 110 € einmalig | Mit anderen Worten: | Satellitenanbindung | | Gesamtkosten Sat-Anbindung (ink. Internetzugang bei max. 18(?) MBit/sec Downstream)/Monat: | 352,00 €/Monat | | → Je Nutzer umzulegende Kosten für einen mit T-DSL-1000 vergleichbaren Zugang bei angenommenen 20 Nutzern und 20:1-Contention: | 57,60 €/Monat | | Anbindung an T-DSL über WLAN | | Gesamtkosten WLAN-Anbindung (inkl. Internetzugang bei max. 6 MBit/sec Downstream)/Monat: | ~270,00 €/Monat | | → Je Nutzer umzulegende Kosten für einen mit T-DSL-1000 vergleichbaren Zugang bei angenommenen 20 Nutzern und 20:1-Contention: | ≤20,00 €/Monat | (Für 18 MBit/sec kumuliertem Downstream wären 3 DSL-6000-Leitungen zu bündeln, Mehrkosten auf Seite des DSL-Kopfes: ca. 100 € monatlich plus Umlage Einrichtungskosten ⇒ 400,00 € monatliche Kosten, auf 20 Nutzer wären das dann genau kostendeckend 20,00 €/Monat. Diese 20 Nutzer allerdings hätten dann auch bei voller Nutzung durch jeden einzelnen rechnerisch rd. 900 kBit/sec Bandbreite für sich.) Zum Vergleich: die T-DSL via Satellit-Flatrate kostet, inkl. Onlinegebühren via Modem/ISDN, monatlich stattliche 79,95 EUR. (Es gibt alternativ auch Angebote mit 30 bzw. 90 Freistunden/Monat für rd. 30,-- bzw. 50,-- EUR/Monat.)
Diese Rechnung ist natürlich mit Vorsicht zu geniessen: - anders als wahrscheinlich bei der "IPS"-Lösung ist das WLAN-Setup für Ihlienworth noch nicht erprobt (wohl aber anderswo, siehe Bürgernetz Main-Spessart, DSL in Krames, DSL nach Schönstedt, Verbandsgemeinde Vordereifel, Funknetzwerk für Obershagen, Hänigsen,
Atmerdingsen, Krätze, Engensen, ,..)
- wahrscheinlich ist ein Relaystandort auf ca. halber Strecke notwendig, er ist hier teilweise nur berücksichtigt (sinnvoll wäre er einerseits, um von dort eine Verteilung Richtung Medemstade usw. abzuzweigen und andererseits, um Reserven auf der Funkstrecke zu haben)
- Kosten für Vor-Ort-/Hands-On-Service insbesondere für die Ortsverteilung in Ihlienworth sind nicht eingepreist (inwiefern sind sie das bei der "IPS"-Lösung?)
- Setzt man auf T-DSL-Standard auf, gibt es je Anschluß eine IP, die wg. Zwangstrennung nach 24h sich ändert -- inwiefern bei "IPS" feste IPs Gegenstand der Leistung sind, sprich hier ein Unterschied existiert, ist leider nicht bekannt. Für T-DSL gibt es allerdings Anbieter, die feste IP-Adressen zu einem (i. d. R. merklich teureren) Flatrate- oder Volumentarif bereitstellen.
Für den Betrieb böte sich klar die Gründung eines Vereines an, einige ehrenamtliche Aktivisten vor Ort vorausgesetzt. Die technischen Details können unter Zuhilfenahme von Fernadmnistration nach und nach als lokales Wissen angehäuft werden. Grundkenntnise der (Linux-) Kommandozeile und von IP-Netzwerken allgemein wären hilfreich -- der Wille, in dem Bereich sich Wissen anzueigen, sollte aber schon existieren. Benötigt werden, grade in der Anfangszeit, aber auch Leute für "hands on"-Tätigkeiten (Orte für Router und Antennen auskundschaften, diese installieren, Hilfestellung bei der Vernetzung der Nutzerrechner geben, ...). Aber es gibt auch Vorteile: - Anbindung ist fast beliebig erweiterbar (mehr DSL-Zugänge schalten => mehr Bandbreite; ggf. Erweiterung der Funkstrecke erforderlich, Kosten sind aber klar und überschaubar)
- Anbindung kann per Richtfunkstrecke zu einem lokalen Verteilknoten quasi beliebig erweitert werden, Anbindung der verschiedenen Ortsteile Ihlienworths, Wannas, Steinaus, Odisheims, ... ist technisch denkbar und wahrscheinlich wirtschaftlich vertretbar umzusetzen
- Bei entsprechendem Sponsoring wäre gar ein sietlandweites WLAN mit Basisdiensten möglich -- z. B. kostenloser Zugang zu Behördenservern o. ä.
- Sollten Anbieter sich finden und ADSL2/ADSL+ (bis zu 16 MBit/sec) anbieten -- das Sietlland wäre vorbereitet ;)
- Praktisch jeder Internet-Zugang könnte in das WLAN ingetriert werden; nur, anders als bei der "IPS"-Lösung, hätten die Nutzer hier selbst den Finger drauf ...
- Denkbar wäre gar ein "Slow-Start", indem man das neue Angebot der Deutschen Telekom als ersten Uplink integriert, WLAN-Streckenbau dann nach Bedarf und Verfügbarkeit ...
Kurzum: mit einer von den Sietländern selbst betriebenen WLAN-Infrastruktur mit DSL-Anbindung könnte aus der Geringschätzung des Sietlandes durch die kommerziellen DSL-Anbieter durchaus mehr erwachsen als nur ein günstiger, zeit- und volumenunabhängiger Internetzugang mit mehr als ISDN-Geschwindigkeit ... Ein erstes Grobkonzept für ein solches Netz habe ich mal zusammengestellt; wie gesagt, alles keine Schwarze Magie mehr, seit mehreren Jahren wird sowas auch von Privatleuten gemacht . Diskussion: Diskutiere diesen Artikel in einem Forum. (0 Beiträge) Siehe auch:
[Edit: 2006-08-17, es gab ein Verlinkungsproblem, daher nun ohne pagebreaks. -wusel]
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