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Breitbandbedarf gedeckt im Sietland? |
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Donnerstag, 14. August 2008 |
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Wie dem NEZ-Bericht vom Mai 2008 zu entnehmen ist, sind »bis auf die Region um Ahlen-Falkenberg [...] alle [Sietland-]Gemeinden am Breitbandnetz angeschlossen«. Aus eigener Erfahrung kann ich das für Ihlienworth-Ort bestätigen, über initial 6 sind nun 16 MBit/sec seit geraumer Zeit verfügbar. Aber wie sieht es in Steinau aus? Lt. Verfügbarkeitsanfrage ist z. B. in der Köppeler Straße nur DSL 1000 verfügbar — sicher besser als ISDN aber eben auch nur das ganz kleine Basis-DSL.
Nicht viel besser sieht es auch in Höring (DSL 2000), Norderwesterseite (DSL 1000), Flögelner Weg (DSL 1000 mit grade mal 384 kBit/sec), Norderende (DSL 2000) oder Süderwesterseite (DSL 1000 zu zahlen, mehr als 768 kBit/sec nicht zu erwarten) aus; damit bestätigt sich leider, was im Rahmen der eigenen Berechnungen schon seit langem vermutet wurde: Die Segnungen üppiger Bandbreiten können, grade in Flächengemeinden wie Odisheim und dem telefonisch dort angehängten Steinau, nur die Bürger in der Ortsmitte genießen. Für die Anbieter rechnet sich die flächendeckende Bereitstellung großer Bandbreiten einfach nicht (bzw. erst ab mehreren hundert Nutzern) und mithin wird mittelfristig kaum eine Besserung zu erwarten sein. Alternativen wie HSxPA (die UMTS-Erweiterung auf 1,8 bis (derzeit) 7,2 MBit/sec je Funkzelle) werden aus ähnlichen Gründen in der Fläche nur sehr zögerlich aufgebaut, und auch für WiMAX- oder andere WLL-Anbieter (Wireless Local Loop; drahtlose Überbrückung der »letzten Meile«) wird der Businesscase in dünnbesiedelter Fläche nicht aufgehen. Die Gretchenfrage ist: besteht in Steinau/sonstwo im Siet- oder Hadelner Land noch der Wunsch nach a) überhaupt DSL (sollte ja außerhalb Ahlen-Falkenbergs überall verfügbar sein) oder b) einem zeitgemäßeren Zugang ab/jenseits 2 MBit/sec? Im letzten Urlaub habe ich WLAN-Brücken geschlagen und die Hardwarekosten sinken derzeit doch recht rapide. Die seinerzeit propagierte Lösung ist heute mehr denn je machbar, denn die Kosten für eine Meshnode mit 2x 2,4 GHz- und 1x 5 GHz-WLAN liegen heute im Bereich von ca. 100 EUR -- anno 2006 hatten wir da deutlich andere Werte. Zudem entfallen lange Funkstrecken nach Wanna, Bülkau oder Bederkesa (und damit deren Kosten), da DSL mit 16 MBit/sec in den Ortsmitten von Ihlienworth oder Odisheim heute verfügbar ist. Kurzum: eine Versorgung z. B. von Steinau mit deutlich über 2 MBit/Sec je Nutzer wäre -- über eine WLAN-Initiative -- heute mehr denn je denk- und realisierbar, aber ohne Aktivisten geht nichts. Sollte es Interessenten geben: bitte nehmen Sie Kontakt mir uns auf!
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